Klangkinder Erlebnisse

Angebote für Schulen, Familienzentren, etc.


In diesen Kursen können Kinder verschiedener Altersstufen die Vielfalt und die Wirkung von Instrumenten aus aller Welt hautnah miterleben und erfahren. Je nach Altersgruppe, Thema und Zeitfenster sind verschiedene Schwerpunkte gesetzt. 
Archaische Klanginstrumente führen zu Entspannung und regen zum Träumen an, Trommeln und Perkussionsinstrumente laden zum Ausprobieren und Musizieren ein. Ganz nebenbei lernen die Kinder Dinge über Rhythmik und Musik, diverse Länder und deren Kulturen und - vor allem - über ihren Körper, ihre Empfindungen und über Schwingung und Resonanz.

 

Mein Angebot

Die verschiedenen Themen / Möglichkeiten:

 

  • Klangmeditation und Fantasiereisen mit Kindern

Wir alle - auch Kinder fühlen sich von harmonischen Klängen angezogen. Der Klang und die sanfte Vibration von Klangschalen, Monochord, Gong und anderen archaischen Instrumenten können folgendes fördern:

  • Entspannung, Eins-sein und Zufriedenheit mit sich selbst
  • Konzentration und Aufmerksamkeit
  • intrinsische Motivation, mehr Ausgeglichenheit
  • Fantasie und Kreativität
  • Sinnes- und Körperwahrnehmung
  • Wahrnehmung der eigenen Gefühle und Bedürfnisse und denen von anderen
  • Ausdruck von Gefühlen
  • Selbstbewusstsein und Lebensfreude

Ablauf der Meditation / Fantasiereise: Die Gruppe wird im Kreis begrüsst und jedes Kind sucht sich einen Platz wo es sich wohl fühlt. Sie können sich hinlegen (idealerweise auf Yoga-Matten o.ä.), oder auf einem Kissen Platz nehmen. Dann führe ich die Kinder mit Klängen und einer angeleiteten Meditation /Fantasiereise zu Fantasieplätzen, Tieren, etc.

Zeitfenster: idealerweise wird dieser Kurs über mehrere Wochen ein mal in der Woche angeboten. Die Meditation dauert jeweils 45 - 90 Minuten, je nach Alter der Teilnehmenden (inkl. Anfangs- und Schlusskreis)

 

  • Klangmärchen

Ein Märchen (nicht unbedingt die bekannten, klassischen Märchen, sondern von mir oder anderen Personen geschriebene Geschichten, die sich gut mit Klängen untermalen lassen) wird von mir erzählt und mit Instrumenten live vertont. Im Anschluss an die Erzählung können die Kinder verschiedene Instrumente ausprobieren. Hier kommen vor allem Instrumente zur Geräuscherzeugung, aber auch Klanginstrumente zum Einsatz. Das Märchen wird an die Alterssttufe angepasst.

Zeitfenster: 45 - 60 Minuten. eine Geschichte kann aber auch über mehrere Lektionen erzählt werden. Dies führt zu mehr Spannung… Dann ist es weniger ein Märchen, als eine Erzählung von Abenteuern zweier Kinder.

 

  • Klingen mit der Stimme

Ein Baby, das auf die Welt kommt, macht i.d.R. als erstes Stimmtraining - es schreit. Die Stimme, das Singen und Sprechen sind also etwas vom Natürlichsten in unserem Dasein. Später entdeckt das Baby seine Stimme mit brabbeln, glucksen oder auch schreien. Gerade das Schreien können gewisse Kleinkinder scheinbar ohne Anstrengung über längere Zeit ausüben. 

Erst später lernt das Kind vielleicht durch die Reaktion seines Umfeldes, dass es „falsch singt“ und entwickelt dadurch Hemmungen zum Singen. Aber im Grunde kann jeder von uns (der nicht stumm ist) singen und klingen. 

In diesem Kurs erforschen wir unsere Stimme und klingen zusammen. Es geht nicht darum Lieder zu üben, es geht nicht um richtig oder falsch oder um Gesangsunterricht, sondern darum, die Natürlichkeit unserer Stimme zu entdecken und zu erforschen. Zu spüren wie sie sich in unserem Körper anfühlt. Mit der Stimme zu experimentieren, auch in der Gruppe seine Stimme zu hören und zu spüren und ein natürliches, selbstbewusstes Gefühl für seine Stimme zu entwickeln. Dies führt zu mehr Selbstvertrauen und Körperbewusstsein.

Zeitfenster: 45 Minuten pro Lektion, das Entwickeln von Körperbewusstsein und Selbstvertrauen kann nur über einen längeren Zeitraum erfolgen. Dieser Kurs kann auch zusammen mit einem Erwachsenen für Vorschulkinder sehr spassig sein!

 

  • Geräusche und Tierstimmen

Hier können die Kinder kreativ und frei verschiede Tiere, Geräusche und Lebensräume imitieren und entdecken, wie Klänge aus dem Wald, dem Meer, der Wiese, etc. Bei einem Kurs, der über mehrere Lektionen erfolgt, gehen wir auch nach Draussen in den Wald, auf Wiesen, ans Wasser und lauschen - wer pfeift, singt, brummt oder quackt denn da? Wie könnte ich diese Geräusche imitieren? Welche Ideen haben die Kinder, Geräusche zu imitieren mit oder ohne Instrumente. Welcher Körperteil, welches Organ erzeugt beim Tier das Geräusch? Ausprobieren, erforschen, Ideen sammeln, experimentieren sind erwünscht.

Zeitfenster: mind. 1 Lektion

 

  • Krachmacher - Tag - Erforschen von Klang von Alltagsgegenständen, Gegenständen aus dem Wald, dem Fluss, etc.

Wir gehen zusammen auf die Suche nach Alltagsgegenständen wie leere Abfalleimer, Besen, Stühle, Tische, etc. oder Naturprodukte aus dem Wald, vom Fluss, etc. und schauen, was sich als Rhythmus- und Klanginstrument eignet, wie es klingt und tönt. In der Gruppe kann ein rockiges, popiges, Rhythmus-Stück entstehen. Dadurch lernen die Kinder aufeinander zu hören, zusammen gut zu klingen und Rücksicht zu nehmen. Das Erforschen, das Ausprobieren und das Zusammenspiel sind zentrale Themen. Es geht auch hier nicht um Theorieunterricht, sondern darum den Rhythmus zu spüren, sensitiv zu spielen und Spass zu haben. Gerade sehr aktive Kinder können sich hier auspowern. In einem fortgeführten Kurs kommen auch Themen wie Lärm, Dezibel, unser Gehör und wie wir es schützen zur Sprache.

Zeitfenster: mind. eine Lektion oder als Projekt über mehrere Wochen

 

  • Einfache Klang-Instrumente selber machen

- z.b. Regenstab, Trommel oder andere Instrumente aus Müll basteln

- Karottenflöte schnitzen (für Kinder die bereits Erfahrung mit dem Umgang eines Messers haben)

 

—> dazu bräuchte es ein Budget für Grund-Material (wie Schnur, Leim, etc.) und Vorlaufzeit, damit die Kinder passenden Müll sammeln können. 

Zeitfenster: 

  • Basteln: je nach Instrument, das gebaut werden darf mind. 3 Lektionen
  • Thema Müll: In einem weiterführenden Kurs könnte auch das Thema Müll ganzheitlich unterrichtet, evt. eine Exkursion in eine Müllverbrennungsanlage organisiert und dann zum Schluss ein Instrument gebastelt werden. In diesem Umfang würde der Kurs mehrwöchig, oder als eine Projektwoche durchgeführt werden.

 

  • Herkunft der Instrumente und deren Geschichte

Dieser Kurs bietet mehr als nur Musik und Klang… Ich verfüge über eine Sammlung von Instrumenten aus aller Welt. Zuerst können die Kinder alle Kontinente unserer Erde aus Karton am Boden platzieren und benennen. (Erdkundeunterricht) Danach können sie die Instrumente auf dem Land platziert, das sie für passend halten. D.h. Sie diskutieren in Gruppen oder in der Klasse, woher welches Instrument stammt/stammen könnte und ordnen es einem Land zu. Wenn alle Instrumente einen Platz gefunden haben, werden die Instrumente von mir vorgestellt, gezeigt und evt. vorgespielt. Je nach Zeitfenster kann dies sehr tiefgründig und umfassend sein. (Geschichtliche Facts, zu welchem Musikstil die Instrumente benutzt werden/wurden, welche Musikstile aus welchem Land stammen, Bauweise der Instrumente, Material, Kulturelles Wissen, Sensibilität für andere Kulturen und Völker, geschichtliche Informationen, etc.) Alle Instrumente können von den Kindern ausprobiert werden. 

Zeitfenster: Dieses Thema sollte über mehrere Lektionen geführt werden, entweder als fortlaufender Kurs oder als Projektwoche.

 

  • Theorie „Planeten tönen“

In den letzten Jahren wurde dieses Thema von verschiedenen Personen erforscht und dabei wurde festgestellt, dass jeder Planet seine eigene Schwingung aufweist und entsprechend einen ganz speziellen Klang erzeugt. Um diesen Klang für unser Gehör hörbar zu machen wurden die Frequenzen physikalisch und musikalisch ermittelt. Mit speziell gestimmten Stimmgabeln nach Planetentönen können die Töne der Planeten hörbar gemacht werden. Im Theorieteil wird das Thema erläutert und erarbeitet. Dabei lernen die Kinder auch gleichzeitig unser Sonnensystem (besser) kennen, lernen Dinge über Physik, Quantenphysik, Frequenzen, Schwingungen und nicht zuletzt über unser Gehör.

Zeitfenster: mehrwöchiger Kurs oder als Projektwoche

 

  • Experimente zum Thema „alles schwingt“ 

Hier können die Kinder das Thema erforschen und am eigenen Körper, in Klangschalen mit Wasser, Sand oder anderen Materialen erfahren. Dazu können die Kinder in eine grosse Klangschale stehen und erfahren, wie es sich anfühlt, wenn sie angeklungen wird. Kleinere Klangschalen können in die Hand gelegt werden, damit die Vibrationen gespürt werden. Die grosse Klangschale kann mit Wasser gefüllt werden und die Kinder können die Bewegungen des Wassers beobachten. Auch hinter dem grossen Gong stehend, wenn er angeklungen wird, kann die Schwingung spürbar machen. Trommeln, Didgeridoo und andere Instrumente erzeugen Vibrationen und Schallwellen. Unsere Stimme, wenn wir singen und sprechen, erzeugt ebenfalls Vibrationen. Die Kinder werden angeleitet diese feinen Vibrationen und Schwingungen zu spüren, ihren Körper wahrzunehmen und in zweier Teams zu erforschen.

Zeitfenster: mind. 1 Lektion

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Klangerlebnisse für Schulen
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Klangerlebnisse für Kinder - Vorschulalter
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Yvonne Hiltebrand

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"Der Garten ist Frühling und Herbst

Liebe und Schmerz

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Yvonne Hiltebrand