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magischer Vollmond

Wie hängen Mond, Hochsensibilität, Stimmungen, Menstruationszyklus, Schlaf, Appetit und vieles mehr zusammen? 

 

Ja vielleicht analysiere und forsche ich zu viel. Hochsensibel halt. Ja vielleicht will ich es oft zu genau wissen. Hochsensibel halt. 

 

Fakt ist - ich führe seit mehr als drei Jahren Aufzeichnungen. Über mich, über meinen Menstruationszyklus, über meinen Sohn, über den Mond und seine Phasen und Konstellationen, über unseren Schlaf, Gesundheit, Krankheit, Befinden in den Mondphasen. 

 

Und ich bin zum Schluss gekommen, dass jeder Wissenschaftler, der behauptet der Mond beeinflusse uns NICHT - der hat noch nie genau geforscht. Ja klar wenn ers mit harten Fakten und Zahlen zu beweisen versucht, wird er scheitern. Denn der Mond wirkt - fein, subtil, nicht fassbar, stark aber variierend. Ich finde ja sowieso der Erdtrabant müsste DIE MONDIN heissen - la Luna... denn sie wirkt mit weiblichen Kräften. Und weibliche Kräfte haben ja schon oft und schon lange eine beängstigende Wirkung auf gewisse Mitmenschen... 

 

Aber zurück zu meinen Aufzeichnungen. Ich kann nur empfehlen - besonders Frauen und Mütter, aber natürlich auch Männern, sich mal intensiv mit dem weiblichen Zyklus und dem Mondzyklus zu befassen. Aufzeichnungen zu machen. Und NEEIN keine Angst! Dies frisst nicht Stunden von eurem Tag auf! Es braucht pro Tag manchmal nicht mal eine Minute! Versprochen! 

 

 

Es ist unglaublich aufschlussreich! Und plötzlich sind gewisse Verhaltensweisen, Reaktionen, Gefühls-Ausbrüche, Energieschübe, Momente von unglaublicher Produktivität oder Kreativität, Kopfschmerzen, Momente von Erschöpfung und Müdigkeit etc. Keine Zufälle mehr, sondern man kann deutlich ein Muster erkennen. Wiederholungen, immer zum selben Zeitpunkt im Zyklus! (natürlich gibt es auch Ausnahmen!)

 

Hier einige Beispiele: 

 

  • Mein Sohn braucht vor Vollmond mehr Schlaf und Ruhe als zu anderen Zyklusphasen. Vor Vollmond hat er oft viel mehr Hunger als sonst, zu Neumond weniger. Dies zu wissen erlaubt mir die Grösse der Portionen anzupassen, was mir wiederum ermöglicht weniger Essen weg zu schmeissen. Auch können wir durch dieses Wissen unsere Tage anders planen vor Vollmond (weniger Action), so dass er mehr Ruhepausen hat.
  • Mein Sohn ist Mondsüchtig. Als er noch Baby war kam es unregelmässig vor, dass er aus seinem Bett krabbelte und nicht mehr zurück fand und darum zu weinen anfing. Als ich es mir zur Gewohnheit machte, solche Vorkommnisse aufzuschreiben, bemerkte ich, dass es immer vor Vollmond geschah. Sonst nie. 

 

  • .... es gäbe noch viele Beispiele. Aber da jeder Mensch individuell ist, reagiert auch jeder Mensch anders... darum ist es sinnvoll, sich selbst (und seine Nächsten) zu beobachten und sich Notizen zu machen... gerade wenn man mit jemandem zusammen lebt kann dies hilfreich sein und gewissen Konflikten vorbeugen, denn es gibt Momente im weiblichen und im Mond - Zyklus, da reagieren wir einfach sensibler und emotionaler. Dies zu wissen und vorauszusehen kann helfen harmonischer zusammen zu leben. 

 

Ich bin ausserdem der Meinung dass uns die Beobachtungen des Menstruationszyklus, aber auch von hochsensiblen Menschen - insbesondere Kinder - vieles erleichtern könnte in Beruf und im Alltag! Im Zusammenleben.

 

Deshalb plädiere ich dafür gerade den weiblichen Zyklus nicht länger zu tabuisieren und zu verurteilen, als Laster zu betrachten, sondern aktiv damit zu arbeiten und ihn als Chance anzuerkennen - was er nämlich ist! Gibt es doch - neben den Phasen von Regeneration und den als negativ empfundenen Tagen, auch sehr positive Aspekte - mehr Produktivität, mehr Power, Einfallsreichtum, Kreativität und Gelassenheit... wenn man dann den kompletten Zyklus auf die Waage legt und als Ganzes betrachtet, muss man feststellen, dass sich das Positive und das eher Negative die Waage halten. Und wenn man beim als negativ Empfundenen genauer hinschaut, muss man sich eingestehen, dass es auch sein Gutes hat. Nur leider hat dies in der heutigen Gesellschaft oft keinen Platz. Welche Frau kann in ihrem Beruf öffentlich zugeben, dass sie ihre Tage hat und macht dies auch mit Stolz und Selbstbewusstsein? Oft ist es entschuldigend, so als müsste man sich schämen. Am besten läufts, wenns niemand mitbekommt nicht wahr? Oder man wird verspottet - der oft tadelnd daher gesagte Satz "hast du deine Tage" hat wohl schon manche Frau gehört.

 

Wie oft habe ich auf der Toilette gewartet, bis die andere Person draussen war, um erst dann mit dem Knistersäckli herumzufummeln (warum knistern diese doofen Säckli auch soooo laut!!!) oder die Verpackung des Hygieneartikels aufzureissen... Wie oft musste ich bereits am Morgen eine Schmerztablette schlucken, weil ich sonst nicht fähig gewesen wäre einen ganzen Tag am Computer zu arbeiten? 

 

Nach der Literatur von verschiedenen Büchern über den Mondzyklus, den weiblichen Zyklus und andere Bücher zu ähnlichen Themen habe ich für mich einen Raster entworfen, in dem ich die Vorkommnisse eintrage. (Buchliste siehe weiter unten)

 

Für jeden Monat benutze ich ein solches Diagramm. Im inneren Kreis ist der Mondzyklus nummeriert (beginnend mit dem Neumond = 1), die Symbole der Mondin helfen mir beim Ausfüllen.

 

Dann schreibe ich die Tage des Monats zu den entsprechenden Mondphasen (Neumond ist in diesem Bsp. März 2019 am 6.3. um 17:03h)

 

Ich schreibe mir auch auf, in welchem Sternzeichen sich der Mond gerade befindet. Denn ich habe beim Durchsehen meiner alten Notizen einige Parallelen gefunden - je nachdem in welchem Sternzeichen der Mond zu Vollmond oder Neumond ist, empfinden wir die Wirkung stärker oder schwächer.

 

In die hier noch leeren Felder schreibe ich dann Stichwörter wie "Kopfweh", viel/wenig Appetit, gut geschlafen, Alpträume, etc.

 

Hier habe ich meine Seiten zum Download bereitgestellt - falls es jemand versuchen möchte ;-) Viel Spass!

Download
Mondkalender Aufzeichnungen www.eve-on.ch
Doppelseitig auf A4 quer drucken
Mondkalender.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB

Literaturliste:

 

  • Roter Mond von Miranda Gray, Stadelmann Verlag
  • Reise in die innere Wildnis von Ulrike Dietmann, Spiritbooks
  • Der Schein des Mondes auf dem Wasser von Xiaolan Zhao mit Kanae Kinoshita, Irisiana
  • Der Weg der Kaiserin von Ulla Krautwald und Christine Li, MensSana
  • Mit dem Mond leben von Helga Föger, Heyne
  • Mond & Kräuter - Lunare Kräfte und Reisen ins Land der Seele von Ulla Janascheck, Freya

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