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Energiearbeit und Manifestieren

 

Hast du auch schon viele Bücher über das Thema manifestieren, visualisieren und wünschen gelesen und trotzdem hast du das Gefühl, bei dir klappt es einfach nicht?

Du hast dein Visionboard, schreibst Tagebuch, sprichst regelmässig Affirmationen, versuchst dir deine Wünsche bis ins kleinste Detail zu visualisieren und trotzdem klappt es nicht mit der Manifestation?

 

Es passieren dir immer noch genau die Dinge, die du eigentlich nicht mehr in deinem Leben haben möchtest? Du hast das Gefühl, du drehst dich im Kreis und du kommst nicht aus dieser Spirale raus?

 

Dann bist du hier richtig. In diesem Blogartikel versuche ich zu erklären, was der Hintergrund dieses Frustes ist und wie es besser klappen könnte mit dem Manifestieren.

 

Es genügt nicht, sich einfach nur in den Föhnwind zu hängen und aufs Beste zu hoffen...

 

 

Manifestation ist mehr, als einfach nur zu wünschen. Wir müssen auch Raum schaffen für das Neue aber vor allem müssen wir Schattenarbeit leisten. Wir müssen unser Nervensystem neu programmieren, damit die lichtvollen und leichten Energien auch an uns haften bleiben. Denn wenn wir in den niederen Schwingungen bleiben, weil wir bloss mental einen neuen Zustand wünschen, aber unseren physischen und energetischen Körper nicht ebenfalls auf eine andere Schwingung bringen, wird es nix mit dem Manifestieren. 

 

Es kann dann sein, dass du vielleicht sogar etwas in dein Leben ziehst, das deinen Wünschen entspricht, doch weil du noch all die alten Muster und Glaubenssätze in dir trägst, wird es eine Enttäuschung werden. 

 

Du wünschst dir zum Beispiel einen neuen Job, in dem du Wertschätzung erfährst, in ein tolles Team eingebunden bist, wo du einen guten Chef hast, wo man sich respektvoll und wertschätzend begegnet. Ein Job, bei dem du viel Geld verdienst und du deine Fähigkeiten und Talente voll und ganz nutzen und viele Erfolge verzeichnen kannst. Du visualisierst dir den Job, du arbeitest intensiv energetisch, um genau diesen Traumjob zu bekommen. Nun kann es sein, dass du dich irgendwo bewirbst und du sogar zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. Vielleicht bekommst du sogar den Job. Doch weil du immer noch an deinen alten Glaubenssätzen festhältst, entfaltet sich der Job nicht zum Guten. Sonder du erfährst wieder zu wenig Wertschätzung, unbefriedigende Aufgaben und ein Team, mit dem du dich nicht wohl fühlst. Ein Chef, der dich bloss kontrollieren will. Etc. 

 

Du wirfst den Job frustriert hin und in deiner Erinnerung, in deinem Nervensystem speichert sich diese Erfahrung als "wieder einmal mehr gescheitert. Ich schaff's einfach nicht! Ich bin eine Versagerin"

 

 

Es ist eine der grössten Fallen auf dem spirituellen Weg, wenn wir glauben, dass manifestieren ein passives Wünschen ist. 

 

Jede echte Veränderung hat einen Preis. Man kann nicht glauben, dass man einfach so weiter machen kann, wie eh und jeh und der Segensengel klopft dann irgendwann eines schönen Tages - wenn wir bloss genug gewünscht haben - an die Türe und übergibt uns unseren Wunsch schön verpackt und feierlich. So funktioniert das Leben leider nicht. 

 

So sagt auch Laura Seiler: Mit Preis meine ich nicht, eine Strafe oder eine Gebühr, sondern es ist die kostbare, innere Bereitschaft zur Wandlung, zur Veränderung. Es bedeutet den Mut zu haben bei sich ganz genau hinzuschauen, zu kucken was für Themen noch da sind, die in die Heilung und in die Transformation kommen möchten. 

Jede Veränderung, jede neue Ausrichtung erfordert innere Arbeit, eine mentale Neugestaltung und den Mut alte Blockaden endlich zu lösen.

 

Es geht nicht darum irgend etwas im Aussen zu finden und zu haben - also in seinen Besitz zu nehmen. Es geht darum, zu verstehen, dass alles bereits da ist. Alles existiert bereits im Universum als Potential. In jedem einzelnen Atom. Jedem Atom deines Körpers. Da existiert alles bereits als Möglichkeit. 

 

Wie kommen wir nun aber in die Verkörperung dieses Potentials? Wie holen wir das, was wir uns wünschen aus der 5. Dimension in die Verkörperung, ins Materielle also in die 3. Dimension? 

 

Das ist die Magie, die Kunst und die Kraft des Manifestierens. 

 

 

Wir kommen in die Verkörperung des Potentials, indem wir all das loslassen, was diesem Potential in uns im Weg steht. All die Glaubenssätze, all die Ängste, all die Überzeugungen, all die Blockaden, all die Dinge mit denen wir uns klein machen, all die Erlebnisse, die uns in einem Schockzustand hinterlassen haben, all die Momente, wo wir glauben, nicht gut genug zu sein, all die Geschichten, die wir uns erzählen, es nicht verdient zu haben, all die Geschichten, über unsere Unzulänglichkeiten, an denen unser Ego oder unsere Angst festhält. 

 

Die Medizin ist immer Liebe. Indem wir lernen uns selbst bedingungslos anzunehmen und zu lieben, mit allem was uns ausmacht. Mit den Talenten und den „guten“ Seiten an uns, genauso wie unsere Schattenseiten und sogenannten Schwächen und Laster. 

 

Du musst dich nicht durch irgendetwas durchquälen, deinen Charakter verändern oder zu jemand anderem werden. NEIN! Die Medizin ist zu verstehen, dass du genau richtig bist, so wie du bist. Du bist einzigartig. Dich gibt es nur einmal, dich hat es noch nie zuvor gegeben und es wird dich auch nicht ein zweites Mal geben. Denkst du nicht auch, dass die Welt dich genau so braucht, wie du wirklich bist? Ohne Maske, ohne Rolle, die du spielst. Genauso, wie du bist? Zu jederzeit. Immer.

 

Du musst nicht anders sein. Im Gegenteil. Wenn du aufhörst, anderen nachzueifern, von denen du glaubst, sie wären besser, glücklicher oder erfolgreicher als du, wenn du aufhörst dich zu vergleichen, wenn du aufhörst irgendwelche Masken zu tragen, und wenn du anfängst dein authentisches „Dich“ zu sein und zu leben, wenn du anfängst dich für das zu lieben, was du WIRKLICH bist, dann kann Manifestieren funktionieren. 

 

Solange man nicht den Dachstock, den Keller, die Küche, den Badezimmerschrank, das Bücherregal, den Kleiderschrank und alles andere entrümpelt und geputzt hat, solange klappt es nicht, mit dem Manifestieren. Das meine ich jetzt natürlich im übertragenen Sinne, in dir selbst. Schön wärs, wenn man sich einfach etwas wünschen, mit den Finger schnippen könnte und schwupp wäre der Wunsch erfüllt. Nunja bei manchen Dingen geht das ja tatsächlich. Aber leider nicht mit allem. 

 

Mir scheint, besonders die Dinge, die wir uns ganz fest anders wünschen, da besteht Aufräumbedarf. Dass wir die Situation anders wünschen zeigt schon, dass da in uns noch gewisse Dinge, Glaubenssätze oder Muster wirken, die zuerst angeschaut werden wollen. 

 

Insbesondere bei den Seelenwünschen. Um diese zu realisieren sind wir hier. Und um diese in die Tat umzusetzen müssen wir uns weiterentwickeln. Wir müssen in unser neues Selbst hineinwachsen. Denn wenn es zu schnell gehen würde, dann könnten wir nicht damit umgehen.

 

Es braucht also innere Arbeit, ganz viel Selbstliebe und Zeit. 

 

 

Wir kopieren immer und immer wieder die Vergangenheit in unsere Gegenwart, so als wären wir in einer Endlosschlaufe gefangen. Wie schaffst du es aus dieser Spirale auszutreten? Wie schaffst du es, eine andere Zukunft zu kreieren?

 

Sei keine Kopie deiner Vergangenheit oder von einem anderen Menschen.

 

Was sind DEINE Bedürfnisse?

Was sind DEINE Wünsche?

Was sind DEINE Ideen?

 

Und hier geht es um Dinge, die du dir nicht zugestehen willst, weil du denkst, deine Wünsche oder Ideen seien nicht gut genug, sie seien zu einfältig oder zu wenig von anderen respektiert und akzeptiert. Wo zensierst du dich selbst? Wo stellst du dich unter den Scheffel und in den Schatten anderer? Wo machst du dich klein? Wo ist der Autopilot eingeschaltet? Wo verleugnest du dich selbst, deine Bedürfnisse, deine Wünsche und deine Ideen? Wo willst du es allen anderen recht machen, nur nicht dir selbst? Wessen Ablehnung fürchtest du am meisten? Von wem erhoffst du Liebe zu erhalten und versuchst dich deshalb anzupassen, in der Hoffnung, diese Liebe zu bekommen? Wer bist du, wenn du aufhörst, dich zu vergleichen? Wer bist du, wenn du aufhörst, dich zu erklären? Wer bist du, wenn du aufhörst, dich anzupassen? Wo verbiegst du dich, um zu passen? 

 

Und damit meine ich nicht, dass wir jetzt alle total egoistisch und ignorant durchs Leben gehen sollen. Aber es ist wichtig, dass wir zuerst unsere eigenen Bedürfnisse kennen, dass wir ganz bei uns sind, damit wir zu dem Menschen heranwachsen können, den wir wirklich im tiefsten Inneren sind. Denn als Kopie von jemand anderem oder als Avatar von uns selbst, dienen wir niemandem. Am wenigsten uns selbst. 

 

Wir werden als Kinder in Rollen gedrückt und wir spielen dauernd irgendwelche Rollen, weil wir denken, wir würden dadurch mehr geliebt. Wir denken, unsere Rollen wären beliebter, als unser wahres Selbst. Wir lernen in der Kindheit, dass unser wahres Selbst abgelehnt wird. Von Eltern, von Lehrpersonen, von anderen Menschen im Umfeld. Und dann legen wir uns Masken zu, von denen wir glauben, sie würden den wichtigen Menschen in unserem Umfeld besser gefallen. 

 

Doch nun ist es an der Zeit zu realisieren, dass du, ohne Masken und Rollen, perfekt bist. Du bist geliebt, so wie du bist. Du musst dich nicht (mehr) verstellen und jemand anderer spielen.

 

  • Wer bist du wirklich?
  • Wer möchtest du sein?
  • Was möchtest du in diesem Leben in die Welt tragen?
  • Was möchtest du erleben, ohne all diese Rollen und Masken?
  • Wenn du ganz ganz vollkommen du selbst bist?
  • Wie fühlt sich das an?
  • Wie fühlst du dich, wenn du ganz du selbst bist? 

 

Affirmationen bringen nichts, solange dein Selbstbild und dein Nervenkostüm nicht damit in Einklang sind. Wenn unser Nervensystem noch von früher so geprägt ist, dass es bei gewissen Veränderungen Gefahr wittert, dann können wir noch so oft und so intensiv manifestieren, Affirmationen sprechen, visualisieren. Es wird nicht funktionieren, weil es nur mental stattfindet. Es ist nur in unserem Kopf und schlussendlich vielleicht sogar nur von unserem Ego gesteuert. Wir müssen die Informationen in unseren Körper, in unser Nervensystem bringen. Wir müssen quasi unseren Computer, unser Nervensystem neu programmieren. Wie das gelingt? 

 

Indem wir nicht mehr im Aussen versuchen, etwas zu forcieren oder zu kontrollieren. Indem wir Altes loslassen und Platz schaffen für Neues. Indem wir vertrauen. Aber vor allem, indem wir uns mit all unseren Schattenseiten und allem allem allem was uns ausmacht, annehmen und lieben lernen. Bedingungslos. Für viele kann es harte Arbeit sein, zuerst Schattenarbeit zu leisten. Das ist anstrengend, erfordert Mut und Durchhaltewillen. Für manche scheint es einfacher, im alten Trott und mit den vermeintlich "unangenehmen Dingen" weiter zu machen. Das ist OK. Jeder kann selber entscheiden, wie er sein Leben leben will. Wir alle haben diese Freiheit...

 

 

Wenn du in Verbindung bist mit dem göttlichen Funken in dir, dann bist du verbunden mit deiner absolut verantwortungsvollen Haltung. Das heisst du trägst zu hundert Prozent die Verantwortung für dich, dein Handeln, dein Nicht-Handeln, deine Worte, deine Gedanken und deine Gefühle und Emotionen. Du hast dann die Fähigkeit in deine innere Welt zu gehen und zu schauen: „Wie geht es mir jetzt gerade eigentlich? Was brauche ich gerade? Was fehlt mir? Etc.“ Du bist nicht mehr im Autopiloten unterwegs. Du hast dann auch die Freiheit zu wählen, wie du dich fühlen, wie du die Welt sehen und wie du sein möchtest. 

Selbstverantwortlich zu sein bedeutet, dir darüber im Klaren zu sein, dass all deine Entscheidungen einen Einfluss haben - darauf wie es dir geht, aber auch auf dein Umfeld, d.h. wie es den Menschen um dich herum geht, wie es der Natur geht, etc. Denn du strahlst zu jeder Zeit eine bestimmte Energie aus. Du schwingst sozusagen und wir stehen zu jeder Zeit im Austausch mit der Umwelt. Deshalb ist selbstverantwortliches Handeln auch für unser Umfeld wichtig. 

 

Wenn du verbunden bist, dann spürst du deinen Körper, nimmst deine Gefühle und Emotionen wahr, auch deine Bedürfnisse. Du merkst, worauf du deinen Fokus richtest und ob dir dies gut tut oder nicht. Dann kannst du aktiv deinen Fokus ändern. 

Wenn wir im Autopiloten unterwegs sind, dann sind wir uns dessen nicht bewusst. Dann passiert es oft, dass wir Energien übernehmen, die negativ sind. Dann fallen wir schnell in niedrige Schwingungen. Wenn wir uns nicht gut um uns selbst kümmern, dann rutschen wir sehr schnell ab.

 

Aber wir haben jeden Morgen, jede Minute die Wahl, wieder den Fokus auf erfreuliche, schöne und liebevolle Energien und Dinge zu lenken. 

FAZIT: Damit das in dein Leben kommen kann, was du dir wünschst, musst du zuerst erkennen, was es noch blockiert und diese Erinnerungen, Erfahrungen in die Heilung - die Transformation bringen. Schattenarbeit. Loslassen. Verbrennen, damit aus der Asche das gewünschte Neue erwachsen kann...

Inspiration für diesen Text habe ich neben meinen eigenen Erfahrungen von Laura Seiler bekommen: 

 

https://lauraseiler.com/

 

 

EVE-ON

Yvonne Hiltebrand

Rebweg 8, 8181 Höri

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